Story

Wie kam ich eigentlich zu meinem eigenem GIN ……?

Wie so oft im kreativen Pro­zess entstand aus einer klei­nen Idee Großes.

Als kleiner Junge konnte ich immer meinem Vater zuschauen, wie er seinen eigenen Wodka aus verschiedenen Zutaten, wie Getreide, Reis und Kartoffeln hergestellt hat. In den 80/90er Jahren nannte man das Bimber oder Samogon, was nichts anderes hieß als selbstgebrannter Schnaps. Manche selbstgebrannten Wodkas wurden später mit verschieden Früchten mazeriert. Als Endergebnis gab es einen leckeren Likör oder Schnaps.

Jede Kreation wurde in der Familie und im Freundeskreis gern gesehen.

Diese Erinnerungen sind mir bis heute geblieben….!

Mit meiner Frau entwickelte ich 2017 die Idee für sie und mich einen Privat-Gin zu kreie­ren, der unsere beiden Geschmäcker perfekt abbilden würde. Also ergriff ich den Gedanken von meinem Vater und begann im Keller mit diesem Projekt. Jede Menge Proben mit 50 % gen biologischem Getreidealkohol, verschieden Kräutermischungen und einer 2 Ltr. Kupferdestille waren der Beginn.

Wie sich herausstellte keine Schnapsidee, denn der ge­heime Tropfen mit Korianderbeeren, Li­mettenschalen, Zimt, Ingwer, Mandarine und vielem mehr schmeckte hervorragend.

Anfangs war ich noch etwas skeptisch, doch meine Frau war überzeugt: der Schnaps musste unter die Leute! Und natürlich wollten wir es nicht nur dabei belassen ein „Schwarzgebranntes“ für unsere Freunde zu haben. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Brennerei, die mit uns die Idee verwirklichen kann.

Inzwischen von einer regionalen Brennerei nach „Kehls“ eigener Rezeptur ge­brannt und abgefüllt, verkauft sich KEHL´S Dry Gin zunehmend besser und sorgt für begeisterte Rückmel­dungen auch bei langjährigen Ginkennern.